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Kaiserliches
Hofmobiliendepot Andreasgasse 7
1070 Wien
Di–So 10-18
Uhr www.hofmobiliendepot.at
(ca. 1,1 MB) |

| Stuhl Modell Nr. 1
Gebrüder Thonet, um 1865, Kaiserliches Hofmobiliendepot, Wien
Foto: F. Simak, © Museum des Mobiliendepots
(ca. 1,3 MB)
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Schaukelstuhl
Modell Nr. 1
Gebrüder Thonet um 1865, Sammlung Dr. H. W. Lang, Wien
Foto: F. Simak, © Museum des Mobiliendepots
(ca. 1,1 MB) |

„Einfacher
Sessel“
Michael Thonet bei Clemens List, um 1865, Sammlung Dr. H. W. Lang,
Wien
Foto: F. Simak, © Museum des Mobiliendepots
(ca. 1,3 MB) |

Tisch für
die Londoner Weltausstellung
Michael Thonet, 1851, Thonet Museum, Friedberg
Foto: E. Knaack, © Museum des Mobiliendepots
(ca. 0,9 MB) |
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Eine
Reise durch 150 Jahre Möbelgeschichte
Michael Thonet (1796-1871) begann um 1830 in Boppard am Rhein, mit
dem Biegen von Holz zu experimentieren. 1842 kam er auf den Rat
des österreichischen
Staatskanzlers Clemens Fürst Metternich aus dem Rheinland nach Wien
und ließ sein Bugholzverfahren patentieren. Fasziniert von dem
neuen Verfahren beauftragte Peter Hubert Desvignes, der Architekt des
Fürsten Liechtenstein, Thonet als Subunternehmer des Wiener Tischlermeisters
Carl Leistler mit der Anfertigung von „Laufsesseln“ - leichten
Beistellstühlen für das Stadtpalais Liechtenstein.
Ein Welterfolg aus
Wien
1849 richtete Thonet in Wien-Gumpendorf eine eigene Werkstatt
ein.
1851 präsentierte er seine Bugholzmöbel mit großem
Erfolg bei der 1. Weltausstellung im Londoner Kristallpalast, 1853
gründete
er mit seinen fünf Söhnen die Firma “Gebrüder
Thonet“.
Aus der Wiener Werkstatt sollte bald ein Industrie-unternehmen mit
Weltgeltung werden.
Design für
Thonet
Das 150-Jahr-Jubiläum der Firmen-gründung ist Anlass, die Geschichte
der Möbel aus gebogenem Holz von einem Wiener Blickpunkt aus zu
beleuchten. Der Fokus richtet sich auf die Entwicklung der frühen
Serienmodelle und die Entwürfe österreichischer Architekten
für die Bugholzmöbelindustrie.
In
der Ausstellung werden die frühesten „Bopparder Möbel“ von
1835, Stühle aus dem Palais Liechtenstein, Exponate für die
Weltausstellungen in London 1851 und Wien 1873 sowie Architektenentwürfe
von der
„Wiener Moderne“ um 1900 bis zur Gegenwart
präsentiert. Zu sehen sind Möbel von
Otto Wagner, Adolf Loos,
Josef Hoffmann, Josef Frank, Oswald Haerdtl, Roland Rainer, Ernst W.
Beranek und Hermann Czech.
Die Exponate stammen großteils aus österreichischen Privatsammlungen
und sind zum Teil erstmals öffentlich zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiges Buch im Böhlau
Verlag.
Begleitprogramm
Freitag,
03.10.2003 – 18.00 bis ca. 21.00 Uhr
„Thonet goes Leopold“ – Die Kuratorin,
Dr. Eva B. Ottillinger führt Sie durch die Thonet Ausstellung, anschließend
kurze Gesprächsrunde bei einem Glas Sekt, gemeinsame Fahrt ins Leopold
Museum, wo Sie die Expertin Gerlinde Proier durch
die Möbelsammlung führt. Preis: € 10 / € 7
Dienstag,
07.10..2003 – 19.00 Uhr, Preis: € 4 / € 3
Vortrag des Thonet-Sammlers Arch. Peter Ellenberg:
„Signiert: Die Thonet-Marken“
Dienstag,
11.11.2003 – 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Sammlern und Kunsthändlern:„Thonet - Sammeln, Forschen, Handeln“
Moderation: Eva B. Ottillinger
Sonntag,
23.11.2003 – 15.00 bis 17.00 Uhr
„Bringen Sie Ihren Thonet“ - Der Thonet-Experte
Dr. Lang informiert
Sie anhand Ihres mitgebrachten Thonet Möbels oder eines Fotos über
dessen Wert und Geschichte.
Dienstag,
02.12.2003 – 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion „Design für Thonet“ Moderation: Eva B. Ottillinger
Programmänderungen vorbehalten
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Ausstellungsort:
Kaiserliches Hofmobiliendepot, Andreasgasse 7, 1070 Wien
Ausstellungsdauer:
3. September 2003 bis 6. Jänner 2004
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 - 18 Uhr
Führungen:
Sonn- und Feiertage um 15.30 Uhr und gegen Voranmeldung
Tickets:
€
6,90 / € 4,50 (Ausstellung und Museum)
Publikation:
"Gebrüder Thonet. Möbel aus gebogenem Holz"
Böhlau Verlag Wien, € 29,90
Kuratorin:
Dr. Eva B. Ottillinger, Museen des Mobiliendepots, Wien
Gestaltung:
Arch. D.I. Norbert Steiner, SPUTNIC, Wien
Grafik:
Nik Thönen, re-p, Wien
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